Modernes Zutrittskontroll-System für traditionelles Bankenhaus in Hamburg

Klar definierte Anforderungen / primion und SMK installieren Lösungen bei der DZ HYP

Innenansicht und Außenansicht des Gebäudes DZ HYP Hamburg

Bei der DZ HYP in Hamburg wurden ZK-Systeme und ZE-Lösungen für rund 5.000 Personen installiert (Foto DZ HYP).

Die Dokumentation der technischen Abläufe wird im Gefahrenmanagementsystem psm2200 visualisiert und verwaltet (Foto DZ HYP).

Innovative Konzepte für die Zutrittskontrolle und Zeiterfassung sind auch für eine Immobilienbank mit langer Tradition eine Selbstverständlichkeit. Vor allem, wenn das Leitbild den Schutz von Menschen und Werten und damit auch von sensiblen Daten zum Inhalt hat. Gemeinsam mit dem Partner SMK Elektrotechnik hat die primion Technology GmbH bei der DZ HYP sowohl an den beiden Hauptstandorten Hamburg und Münster als auch in den Regionalzentren Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart Zutrittskontroll-Systeme und Zeiterfassungslösungen für rund 5 000 Personen installiert. 

Die DZ HYP ist ein führender Immobilienfinanzierer in Deutschland und Kompetenzcenter für Öffentliche Kunden in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Die 1921 gegründete Bank ist erfolgreich in den vier Geschäftsfeldern gewerbliche Immobilienfinanzierung, Wohnungswirtschaft, Öffentliche Kunden sowie Privatkunden/Private Investoren aktiv. Bei der Umsetzung von Immobilienprojekten arbeitet die DZ HYP bundesweit eng mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken zusammen.  

Die Anforderungen an die neue Zutrittskontrolle waren klar definiert: Das System muss die Bedürfnisse verschiedener Personengruppen berücksichtigen. Zutritt zu den Gebäuden haben sowohl die Mitarbeiter der DZ HYP als auch Mieter von Büro- oder Wohnflächen. Berücksichtigt werden müssen zudem Rechte für die Kantinenbenutzer und für Besucher. Sensible Bereiche, wie etwa der Zugang zur Leitwarte, unterliegen erhöhten Sicherheitsbedingungen, so dass für bestimmte Zonen der Zugang strenger reglementiert werden musste. Für diese Bereiche ist neben dem klassischen Zugangsszenario durch Buchen an einem Zutrittskontroll-Leser zusätzlich die Eingabe eines PIN-Codes erforderlich. 

Tagesaktuelle Zutrittsrechte vergeben 

In Bürogebäuden ist es nicht immer zwingend erforderlich, dass alle Türen in einem Online-System verbunden sind. Vor allem dann nicht, wenn die zu verschließenden Räume keinen erhöhten Sicherheitsbedingungen unterliegen, wie dies in der Regel bei klassischen Büroräumen der Fall ist. Bei der DZ HYP kommt deshalb auch an 200 Türen die prime key technology (pkt) zum Einsatz; das sind an der Tür eingebaute Zylinder oder Beschläge, für die der Berechtigte die Zutrittsrechte täglich neu am Online-Leser abholen muss. Beim Betreten des Haupteingangs hält er dafür seine Zugangsberechtigungskarte vor den Online-Leser und dieser schreibt die tagesaktuellen Rechte direkt auf das Medium zurück. Der Mitarbeiter „trägt“ seine Rechte quasi zur Türe, hält dort das Medium an den Zylinder oder Beschlag und kann die Türe öffnen. 

Für dieses Verfahren haben primion und der Elektropartner SMK bei der DZ HYP einen weiteren Zusatznutzen installiert: Da auch die Zeiterfassung Teil des Projektes war, können die Mitarbeiter ihre Rechte für den Zugang zu den pkt-geschützten Räumen direkt durch ihre Buchung des Beginns der Arbeitszeit an den Zeiterfassungsterminals der Serie ADT 1200 „abholen“. So müssen sie nicht an zwei verschiedenen Terminals buchen, die möglicherweise räumlich getrennt gewesen wären.  

Darüber hinaus werden die Zutrittsrechte auch dann auf die Zugangskarte geschrieben, wenn die Person das Gebäude durch ein Drehkreuz im Eingangsbereich betritt. Auch hier sind entsprechende Leser installiert, die das Passieren der Drehkreuze ohne Berechtigung verhindern. Für die Einfahrt zu den Tiefgaragen haben primion und SMK sich gemeinsam mit der DZ HYP für Standardsäulen entschieden, in die Siedle-Leser eingebaut und mit dem Zutrittskontroll-System verbunden wurden: Der Autofahrer hält seine Ausweiskarte aus dem Autofenster heraus an den Leser und die Einfahrt zur Tiefgarage öffnet sich. 

Die Erstellung der Ausweiskarten für die Zugangsberechtigung und die Vergabe der Rechte für jede einzelne Person wird direkt in der primion-Software gesteuert und verwaltet, so dass jederzeit der komplette Überblick möglich ist, wer welche Rechte hat und für welchen Zeitraum diese gelten. Dieser Überblick ist vor allem auch dann wichtig, wenn Zutrittsrechte für Gäste und externe Dienstleister, wie Handwerker oder Reinigungskräfte vergeben werden müssen. Während der Installationsphase waren sowohl die bisherigen Ausweiskarten im Einsatz, als auch die neuen. Vor allem für die Nutzer der Kantine war dies wichtig, da dieser Personenkreis nicht regelmäßig im Gebäude anzutreffen ist und der Austausch der alten Ausweiskarten gegen die neuen einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen hat.

Alle technischen Abläufe übersichtlich dokumentieren 

Die Dokumentation aller technischen Abläufe der Zutrittskontrolle für die einzelnen Zutrittsleser, für die pkt-Türen, die Online-Leser und darüber hinaus für die integrierte Einbruchmelde-Anlage und die Brandmelde-Anlage wurde von primion und SMK im Gebäudemanagementsystem prime security management (psm2200) integriert und visualisiert. Für die einzelnen Gewerke können hier individuelle Workflows hinterlegt werden, z.B. automatisierte Meldungen an Rettungskräfte im Notfall, automatisierte Türöffnungen für den Rettungsweg usw. Den First Level Support für das psm2200 übernimmt der primion-Partner SMK Elektrotechnik Hamburg. 

Bereits zu Beginn der Realisierungsphase hatte es sich bewährt, dass primion und SMK das neue System modular aufgesetzt hatten. So konnten spätere Erweiterungen wie etwa Veränderungen bei der Aufteilung der Nutzflächen für die Mieter oder aber weitere Umbaumaßnahmen berücksichtigt werden und die nachträgliche Integration reibungslos über die Bühne gehen.  

Für die Zeiterfassung hat sich die renommierte Immobilienbank DZ HYP für die Installation von zunächst vier Zeiterfassungsterminals der Design-Linie ADT entschieden. Das Glasterminal ADT 1200 eignet sich vor allem für repräsentative Räumlichkeiten und kann sowohl für die Zeiterfassung, als auch für die Zutrittskontrolle und die Rechtevergabe für das pkt-System Verwendung finden. Darüber hinaus wurden in Hamburg und den Außenstellen im ersten Schritt zunächst 13 Zeiterfassungsterminals der bewährten DT 100-Reihe vergeben; das System wird allerdings ständig erweitert. 

Die Weiterverarbeitung der erfassten Zeiterfassungsdaten, wie z.B. Beginn und Ende der Arbeitszeit, Fehlzeiten, Schichtregelungen usw. wird über eine Schnittstelle in das bestehende SAP-System sichergestellt. Auch hier verlief die Anbindung zur Zufriedenheit der DZ HYP. 

Sowohl Vertriebsleiter Jens Bösche, als auch Projektleiter Carsten Dessau und der leitende Systemberater Peter Backhauß von primion sowie Arne Erichsen und Wojtek Konofalski von der SMK Elektrotechnik zeigten sich mit dem zügigen Projektverlauf sehr zufrieden und betonten die lösungsorientierte Herangehensweise der Ansprechpartner bei der DZ HYP.  

Die Anbindung weiterer Außenstellen im Bundesgebiet ist bereits geplant oder schon in Arbeit. Für die DZ HYP ist die unternehmerische Verantwortung fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu gehört es auch, den Mitarbeitern verlässliche Arbeitsbedingungen mit Systemen zur Verfügung zu stellen, die den Arbeitsalltag effektiver und anwenderfreundlicher gestalten. Diesem Anspruch kann die Immobilienbank durch die nachhaltige Gestaltung der neuen Lösungen für die Zutrittskontrolle und Zeitwirtschaft in Verbindung mit dem Gefahrenmanagementsystem gerecht werden. 

Die Lösungen 

  • prime WebTime –Software für die Zeiterfassung 
  • prime WebAccess – Software für die Zutrittskontrolle 
  • Kartendesigner/ Ausweiskarten-Erstellung 
  • Intelligente Steuereinheiten IDT 
  • Zutrittskontroll-Leser L10B - mit und ohne Tastatur und als crystal Line-Variante 
  • Zeiterfassungsterminal ADT 1200 
  • Zeiterfassungsterminal DT 100 
  • psm2200 Leitstand-Software 
  • Schnittstelle zu SAP