Sicherheits-Management

IDT 32 (VdS)

Das IDT 32 ist ein modernes High-End Steuerzentrum mit flexibelsten Einsatzmöglichkeiten. Es erfüllt die Vorgaben der Norm DIN EN 60721-3-3:1995/A2:1997, Klasse 3K3,3Z11 (Innenbereich) in der Zutritts-, Alarm-, Brandmelde- und Videotechnik. Durch die modulare Bauweise kann mit bis zu 21 Steckplätzen im Plug-and-Play Verfahren die individuelle, auf den Kunden zugeschnittene Lösung realisiert werden. Das System kann weitreichende Logik-Funktionen übernehmen. Im Speicher des IDT 32 können bis zu 100 Befehlsstrukturen mit bis zu 64 kB Parametern hinterlegt werden. Dadurch kann das IDT 32 als frei programmierbare Steuerung eingesetzt werden. Auch Zustände und Ereignisse eines weiteren IDT 32 in können die Logik mit einbezogen werden. Der Datenaustausch erfolgt mittels Interkommunikation direkt von IDT 32 zu IDT 32 (ohne Server). Eine Erweiterung des SRAM ist optional erhältlich. Aus dem vielfältigen Programm der modularen Steckkarten kann neben der CPU aus den gängigen Kommunikationssystemen (Ethernet-Schnittstelle bis zu 100 Mbit und ISDN-Modem) individuell gewählt werden. Abschließend werden gezielt aus dem Programmsortiment maßgeschneiderte Lösungen für digitale Eingänge, Türöffner-, Alarm- oder Ausgangsrelais konfiguriert. Auch Meldelinienkarten sind einsetzbar. Mit dem IDT 32 können Ein- und Ausgänge für bis zu 32 Türen, Leser oder Tastgeräte und weitere Systeme der Sicherheitstechnik integriert und kombiniert werden. Über serielle RS 485-Bustechnik können bis zu 4 Busse parallel genutzt werden. Das IDT 32 unterstützt die pkt-Technologie.
Die Einbruchmeldezentrale IDT 32 ist vom VdS zertifiziert.


BAE 100

Die Bedien- und Anzeigeeinheit BAE 100 kann in der Sicherheitstechnik dank seiner Bauweise an nahezu jedem Ort installiert werden und enthält Bedienelemente einer Einbruchmeldeanlage (EMA) wie z.B. Alarm, Sabotage, Überfall, Scharfschaltung, Unscharfschaltung, Schlüsselnummer etc. Die Authentifizierung ist über die Eingabe einer PIN oder mittels Kartenleser möglich. Das zweizeilige, hinterleuchtete 16stellige Display bietet klare Darstellungsmöglichkeiten, um die Bedienung sicherzustellen.

Digitale Übertragungsgeräte

Die digitalen Übertragungssysteme DS 7600 und DS 7700 sind Übertragungssysteme für Gefahrenmeldeanlagen (GMA), Fernparametrierung, Fernbedienung und Fernwartung. Die Übertragung der Alarm- und Steuerinformationen über IP und/ oder ISDN erfolgt gemäß der relevanten VdS-Spezifikationen, was die Kompatibilität zu den Empfangseinrichtungen gewährleistet. Die schnelle und zielgerichtete Übertragung detaillierter Informationen reduziert die Reaktionszeit des Interventionspersonals und damit Gefahren. Dies wird durch umfassende Leistungsmerkmale gewährleistet.

Analoge Wahlgeräte

Die analogen Übertragungsgeräte DS 6700 und DS 6750 dienen der Übermittlung von Meldungen aus Gefahrenmeldeanlagen (GMA) über öffentliche und private Kommunikationsnetze sowie als Schnittstelle zu abgesetzten Anlageteilen wie z.B. Management-Systemen, die über öffentliche oder private Netze angebunden sind. Auch Fernparametrierung und Fernwartung sind möglich, ebenso Aufschaltungen zu Sicherheitsdienstleistern über mehrere stehende und bedarfsgesteuerte Verbindungen. Verbindungen zu unterschiedlichen Leitstellen können aufgebaut und aufrechterhalten werden, ohne bestehende Verbindungen zu unterbrechen.

Externe Signalgeber

Neben der stillen Alarmierung übernehmen die klassischen Signalgeber wichtige Aufgaben. Im Ernstfall zählen Sekunden; die direkte Alarmierung bringt wertvolle Zeitvorteile und hat außerdem eine wichtige abschreckende Wirkung. Akustische externe Signalgeber dienen der örtlichen Alarmierung bei Einbruch, Brand oder Überfall. Um Ausfall oder Sabotage zu vermeiden, werden i.d.R. zwei Signalgeber abgesetzt voneinander installiert.

Interne Signalgeber

Es wird unterschieden zwischen optischen, akustischen und kombinierten Alarmgebern. Sie dienen der Signalisierung von Alarmen oder individuellen Ereignissen durch eine Innensirene oder Blitzleuchte bzw. eine Kombination aus beidem. Über konventionelle Anschlusstechnik installierbar.

Netzteile/ Ladeteile

Für jede Anwendung stehen passende Netz- und Ladeteile zur Verfügung. Durch permanente Akkumulatoren-Überwachung, Spannungsstabilisierung und Strombegrenzung wird die wird die jeweilige Funktion sichergestellt. In der Energieversorgung eingesetzte Akkus müssen geprüft und ggf. durch den VdS anerkannt sein. Bestimmungen gem. DIN VDE 0833-1 sind zu beachten.

Anzeigetableau

Zur Anzeige verschiedener Zustände wie z.B., ob eine ans System angeschlossene Tür geöffnet oder geschlossen ist, so dass im Bedarfsfall ein eingebauter Summer den Alarm auslösen kann. Die LED im Tableau können auch über die Ereignissteuerung aktiviert werden, z.B. wenn nach 20 Uhr ein Fenster noch offen steht (vorausgesetzt dieses ist entsprechend ins System eingebunden). Ist eine Einbruchmeldeanlage (EMA) im Einsatz, können Mitarbeiter die Anlage über das Tableau scharf oder unscharf schalten.

Bewegungsmelder BUS-Anschlusstechnik

Viewguard PIR-Melder: Bewegungsmelder nach dem Passiv-Infrarot Prinzip, die zur lückenlosen Detektion mit hochwertiger Spiegeloptik – standardmäßig Flächenoptik - ausgestattet sind. Durch zusätzliches Zubehör auf Strecken- oder Vorhangoptik erweiterbar. Geeignet für Einbruchmeldezentralen mit BUS-1 Technologie, konventionelle Anschlusstechnik, mit oder ohne Abdecküberwachung (Anti-Mask). Zulassung: VdS Klasse B und Klasse C.

Anschlussmodule

Die verschiedenen Anschlussmodule sind das Bindeglied zwischen der konventionellen Meldertechnik und der Melderbus-BUS-1 Systemtechnik. Sie stellen eine oder zwei voneinander unabhängig arbeitende Diffential-Meldergruppen zur Verfügung.

Rauchmeldersockel

Ermöglicht die Detektion eines Brandes in Verbindung mit einer Einbruchmelderzentrale. Besonders geeignet für Objekte, bei denen zwar keine baurechtliche Forderung für eine Brandmeldeanlage (BMA) besteht, diese jedoch zum Schutz von Menschen und Werten sinnvoll erscheint. Die Kombination von Sockel und Brandmelder ermöglicht den Einsatz entsprechend der objektspezifischen Eigenschaften der Brandlast. Der Rauchmeldersockel ist installationsfreundlich und praxisgerecht konstruiert.

Kontakte

- Einbau-/ Aufbaumagnetkontakte
- Rolltormagnetkontakte
- Riegelschaltkontakte
- Kabelübergänge verdeckt/ offen

Ein Magnetkontakt ist ein automatischer Melder zur Überwachung von Türen, Fenstern oder anderen beweglichen Teilen. Er besteht aus einem oder mehreren Reedkontakten und einem Dauermagneten. Beim unbefugten Öffnen öffnet sich auch der Reedkontakt, weil der Magnet entfernt (das Magnetfeld geändert) wird und unterbricht die Meldergruppe. Dieser Vorgang wird im System gemeldet, entsprechend der Konfiguration auf verschiedene Art und Weise.

Überfallmelder

Zur unauffälligen Alarmierung bei Überall, rund oder eckig. Löst bei Betätigung das Alarmsignal an der Überfall- und Einbruchmeldezentrale aus. Zerstört gleichzeitig zwangsläufig das Indikatorpapier, so dass die Auslösung dauerhaft angezeigt wird.

Wassermelder

Detektiert bei Wassereinbruch über zwei vergoldete Elektroden das sich ansammelnde Wasser. Der Sensor ist in einem vergossenen Kunststoffgehäuse verborgen; an der Oberseite signalisiert eine LED die Auslösung des Melders.

Gasmelder

Zur Erfassung und Auswertung physikalischer Größen wie Kohlenwasserstoff-Gase (Methan und Propan). Die komplette Elektronik mit Sensorik und Summer (örtliche Alarmgabe) ist in einem robusten Kunststoffgehäuse untergebracht. Der potentialfreie Ausgang gestattet die unmittelbare Anschaltung an Gefahrenmeldezentralen und Telefonwahlgeräte.

Erschütterungsmelder

Zur Alarmierung, wenn Glasflächen (Fenster, Türen) zu Bruch gehen. Kann auf Gläsern eingesetzt werden, die mit passiven Glasbruchmeldern nicht überwacht werden können, wie z.B. Strukturglas, Verbundglas, Panzerglas, Glas mit Drahteinlage oder Kunststoffeinlage.