Die Bucerius Law School in Hamburg ist die erste private Hochschule für Rechtswissenschaft in Deutschland. Sie wurde im Jahre 2000 von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, als eine staatlich anerkannte, vollständig aus privaten Mitteln finanzierte Hochschule gegründet in der Absicht, einen praktischen Beitrag zur Modernisierung der deutschen Juristenausbildung zu leisten und gleichzeitig Anstöße zur Universitätsreform zu geben.
Jedes Jahr werden 100 Studienanfänger aufgenommen. Entscheidend für ihre Zulassung ist ausschließlich die intellektuelle und persönliche Eignung für das Studium der Rechtswissenschaft. Die Studierenden sollten bei Tag und Nacht in das Gebäude gelangen können. Ebenso musste der berechtigte Zugang zur historischen Bibliothek gewährleistet werden. Diese Aufgabenstellung wurde leicht durch eine "multifunktionale Smart-Card" gelöst.
Desweiteren können die Studierenden mit dem Hochschul-Informationssystem (HIS) ihre Immatrikulationsbescheinigungen ausdrucken lassen oder Fotokopien bargeldlos bezahlen. Auch diese Funktionen werden mit der berührungslosen Mifare-Technik abgewickelt. Durch spezielle Leseranpassungen von primion wird Sicherheit auf höchstem Niveau erreicht. Zum Einsatz kam primion´s Zutrittskontrollsoftware VisualAccess. Sie erfüllt die unterschiedlichsten Bedürfnisse in den verschiedenen Einsatzgebieten. Sie verfügt über eine moderne grafische Oberfläche und ist durch ihre uneingeschränkte Multiuser- und Multitasking-Fähigkeit fast unbegrenzt ausbaufähig.
Das Herzstück der Software bildet eine standardisierte Client-/Server-Datenbank auf Basis MS-SQL-Server.
Über ihn können alle Daten in beliebigen Beziehungen, z.B. über Excel, ausgewertet werden. Mit der Zutrittssteuereinheit IDT 6, einem intelligenten, mikroprozessorgesteuerten Datenterminal, werden bei der Bucerius Law School bis zu 1.000 Ausweiskarteninhaber verwaltet. In den denkmalgeschützten Türen gewährleisten Motorschlösser, dass auch bei Nacht das Gebäude sicher verschlossen ist.
Die Fluchttürkontakte garantieren zusätzlich den hohen Sicherheitsstandard zu jedem Zeitpunkt. Durch sie gelangen die Meldungen per "zu" und "auf" über die Zutrittssteuereinheit IDT 6 an den Benutzer, so dass hier jederzeit entsprechend reagiert werden kann.
In dem großen und weitläufigen Gebäudekomplex nutzt primion die strukturierte Netzwerktopologie zum Anschluss der Zutrittskontroll-Steuereinheiten und kommuniziert über das TCP/IP-Protokoll mit der zentralen Datenbank. Selbst die Geländezufahrt ist über einen großen absenkbaren Poller geregelt, der von primion Zutrittsmanagement-System gesteuert wird.
So kann sichergestellt werden, dass nur berechtigte Kraftfahrzeuge einen Parkplatz nutzen können. Geplant ist auch, zukünftig das Catering über die Ausweiskarte berührungslos abzuwickeln.
Der Geschäftsführer der Bucerius Law School, Dr. Markus Baumanns:
"Das umfassende und unkompliziert zu bedienende System von primion gewährleistet auch im Bereich der Sicherheit unseres Gebäudes und seiner wertvollen Ausstattung den modernen Standard, dem wir in der Forschung wie auch in der Lehre verpflichtet sind."
Die scheckkartengroße Plastic-Smart-Card ist mit einem Halbleiter-Mikrochip bestückt, der über Funktionen zum Speichermanagement verfügt und zahlreiche Rechenoperationen durchführen kann. Dazu befinden sich einige Sicherheitsmechanismen auf der Karte, die eine Datenspionage erschweren sollen.
Der eigentliche Unterschied zu den herkömmlichen Speicherkarten besteht darin, dass der Mikrochip programmierbar ist und somit eine Vielzahl verschiedener Applikationen ausführen kann. Man unterscheidet drei Typen: Identifizierungskarten, die dem Inhaber z. B. Zugang zu Gebäuden oder Geräten erlaubt, Zahlungskarten, die bargeldloses Bezahlen ermöglichen und Informationskarten, die Informationen zum Karteninhaber speichern. Kombinationen davon sind auch möglich.
Der Stiftungsgründerhat als Politiker, Publizist und Unternehmer die Mediengeschichte geprägt und sichumunser Land und die Stadt Hamburg verdient gemacht. Dr. Gerd Bucerius ist seit 1986 Ehrenbürger Hamburgs.
Der Zweite Weltkrieg ist gerade drei Jahre vorbei und die Bundesrepublik noch nicht gegründet, da erscheint 1948 mit 130.735 gedruckten Exemplaren die erste Auflage der Zeitschrift STERN. Erst 17 Jahre später kommt es zur eigentlichen Gründung von Gruner + Jahr: 1965 vereinigen die Verleger John Jahr (CONSTANZE, BRIGITTE, SCHÖNER WOHNEN, CAPITAL) und Dr. Gerd Bucerius (STERN, DIE ZEIT u.a.) ihre Geschäftstätigkeiten mit dem Druck- und Verlagshaus. In den Jahren 1949 bis 1962 war Dr. Bucerius Mitglied des Deutschen Bundestages. 1971 rief er und Ebelin Bucerius die ZEIT-Stiftung ins Leben.
Die ZEIT-Stiftung ist Initiatorin und alleinige Gesellschafterin der Bucerius Law School. Seit 2000 gehört die Stiftung zu den sieben größten privat errichteten Stiftungen in Deutschland. Sie verfolgt gemeinnützige Zwecke in den Bereichen Wissenschaft Bildung und Kultur. Mit ihren Aktivitäten im Hochschulbereich will sie den wissenschaftlichen Nachwuchs und besonders Begabte fördern.
primion Technology AG
+49..(7573) 9 52-0
E-Mail: info(at)primion.de
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